mit einem Dank an alle Leser dieser Beiträge. Denn zu unserer großen Überraschung gratuliert uns Google, weil wir damit 50.000 Menschen erreicht haben (klicks). Begeistert klopfen wir euch, aber auch uns auf
die Schulter. Denn soooo viele Leser ohne die üblichen Plattformen für unsere Arbeit zu interessieren… das
hat die Sonne direkt ins Herz geholt.
Unser Partnerverein Komet in NRW, der sich vorbildlich für Pferde in Not einsetzt, hat einige Verluste hinnehmen müssen. Vor allem wurde deren größter Schutzhof gekündigt und -zig Pferde
wären dann heimatlos. Doch die neu gefundene Unterkunft braucht einen großen Umbau, den wir
mit ermöglichen wollen. Darum teilen wir eine gespendete Erbschaft und freuen uns, dass auch dadurch über 50 Huftiere versorgt, behandelt und vermittelt werden können. Unsere Spenderin hat Pferde gemocht und wäre mit uns zufrieden.
Traurig denken wir allerdings an die toten Rehmütter und die zu Tode gequälte Hündin Jette in Thüringen. Grausame Misshandlungsfälle sind keine Seltenheit, ebenso wenig die erschütternde Auslegung im Tierrecht. Darum wird es höchste Zeit für verschärfte, klare Gesetze und Strafen.
Auch wir haben schon Tierhalteverbote nach Anzeigen erreicht, aber feststellen müssen, dass die Kontrollen zu schwach sind, und es speziell bei Umzügen an einer Behörden-Zusammenarbeit mangelt. Verantwortungsvolle Tierschützer wären sicher bereit, Zeit und Kraft einzusetzen, wenn
sie die Befugnis dafür erhalten.
Der Sommer bringt nicht nur Freude für viele ungeschützt lebenden Tiere, die Hitze, Hunger und Durst ertragen müssen. Unsere Partner
im Ausland versorgen in kleinen Sheltern über 2000 Hunde und Katzen unter schwierigsten Bedingungen, während die Streuner-Population steigt. Darum sind unsere Kastrationsaktionen der wichtigste Tierschutz. Mit besten Nebenwirkungen, denn regionale Tierärzte und Studenten können dabei wertvolle Erfahrungen sammeln, Neues lernen, um das Leben der Vierbeiner nachhaltig zu verbessern und persönliche Kontakte zu knüpfen. Da helfen auch unsere übergebenen Sachspenden, die gut schützende Maßnahmen ermöglichen; glücklich und dankbar begrüßt von süd- und osteuropäischen Tierfreunden.
Auch für die geretteten Kitze wird gebaut, damit sie nach dem tragischen Verlust ihrer Mütter wieder raus können. So fürsorglich unsere Stute AMICA auch ist (Video), das Reh-Leben macht im Freien einfach mehr Spaß. Also fügt sich das gekaufte, gespendete und zusammengesuchte
Material zu einem neuen Gehege zusammen und bietet dank zahlreicher fleißiger Hände eine sichere Unterkunft für das süße Quartett.

Gespendete Sonnenschutz-Zelte Bodenarbeit für den Reh-Unterstand Bretter-Zuschnitt



