Was, schon wieder eine Woche um? Gerade meinte die 63jährige Inge, „die Zeit kriecht lahm wie eine Schnecke“. Und wir dachten:Täte sie das bloß statt so zu rasen. In 9 Bundesländern gehen die Ferien zu Ende, auf den Straßen merken wir’s bereits und wünschen uns eine Pausentaste. Doch wenn schon so wenig Zeit, dann jede Minute nutzen. Nun ja…
Auch weiterhin stehen Lebensrettung, Hitze- und Hungerschutz, medizinische Tier-Fürsorge plus Motivation unserer Partner ganz oben im Fokus. Da bleiben Internes, Homepage-Neuerungen, eigene PR und noch so einiges schon mal auf der Strecke.
Gern möchten wir über unsere wichtigen Kooperationen berichten und sie speziell in der Rubrik „Schutzhöfe“ vorstellen, weil sie für diesen wöchentlichen Newsletter viel zu umfangreich sind. Hier kommen dann später einzelne Aktionen zu Wort. Sicher auch mal von NANDO:-)
Wegen des belastenden Klimas fielen geplante Hof-Besuche aus, aber die werden nachgeholt. Das geht nicht bei Vorbesuchen. Die finden bei Sonne, Wind und Wetter statt, denn jeder kann das neue Zuhause für einen unserer Schützlinge bedeuten oder sogar die Befreiung für einen Heim-Insassen.

Keine Woche ohne… Geburtstage, Abschiede, Rat und Tat, …Warnung vor Tierquälern auf der Suche nach neuen Opfern, …immer neue Hilferufe für die große Tiernot überall, …Beschimpfungen und Beschwerden wegen begründeter Ablehnung, …unsere Zusammenarbeit mit Tierärzten, Trainern, Physiotherapeuten, die uns ebenso auf Trab hält wie der Austausch mit Tierhaltern, für die wir solange da sind wie der von uns vermittelte Vierbeiner dort lebt. Hinzu kommen Versuche, Tiere vor falscher Haltung und anderen Schäden zu beschützen, und die Ohnmacht, bei beratungsresistenten, von sich überzeugten Menschen etwas zu erreichen.
Gast in der Hundepension war jetzt unsere kleine, kurzbeinige Spitz-Hündin aus der Ukraine, die wir aufgepäppelt und vor einem Jahr zart und schlank an eine Frau übergeben hatten. Keiner erkannte die Kleine wieder, so dick war sie inzwischen. Hoffentlich haben unsere Warnungen vor früherem Tod und hohen Arztkosten was genützt.
Andere Tierschützer erzählten uns, sie wären von einem „unangenehmen“ Paar belästigt worden, das „Tiere rausholen“ wollte. Auch wir haben danach den Schutz vor unerwünschten Leuten durch wirksame Maßnahmen verstärkt. Für unsere eigenen Tiere, alle anderen Bewohner plus Besucher sichern sowieso die Pfauen ganzjährig zuverlässig lautstark jedes Tor. Noch dazu menschenfreundlich und becircend schön.




