Sybille war mit Ann-Kathrin für unsere tierwork auf einem hilfsbedürftigen Hof im Wendland. Der selbstständig tätige Besitzer ist nach schwerer Krankheit arbeitsunfähig und ohne Verdienst. Den 19 Tieren fehlt‘s an allem, nur nicht an Liebe. Seine Frau und er wuppen den Alltag allein. Und weil wir das kennen, können wir es gut einschätzen! Darum leisten wir erste Hilfe durch Futter, Heu und Stroh für Pferde, Hunde, Katzen, Gänse. Vorher misshandelte Geschöpfe, die hier aufleben durften. Es trifft uns hart, wenn einer von uns – viel zu wenigen, selbst aktiven – Tierschützern aus Not aufgeben muss. Ein paar Pferde weniger könnten das Ganze schon erleichtern, also suchen wir zuerst ein passendes Zuhause für die 2 schönen Mini-Ponys und 2 Kaltblüter. Herzlich willkommen sind auch ein paar zuverlässig helfende Hände aus dem Umkreis Lüchow… echte Tier/Pferdefreunde. Bitte meldet euch bei uns unter WhatsApp 0172-4437307. Vielleicht kriegen wir zusammen ideenreich die Kuh vom Eis, geben damit bedrohten Tieren eine sichere Heimat und dem eigenen Leben eine neue Bedeutung.
SHONDA und SUSI stehen kurz vor dem Nachbesuchs-Termin und der möglichen Pass-Übergabe. Immer aufregende Tage für uns, manchmal auch für die neuen Familien. Sind die Hunde integriert? Läuft es wie vereinbart und versprochen? Geht’s allen richtig gut zusammen? Mal schauen…

Shonda und Susi in Warteposition – wohin geht der Weg? Lindy wird befreit Gepacktes Futter
Wir sind mitten in unserer Winterhilfe und sorgen auch dieses Jahr für Überlebens-Material, um sehr vielen schutzlosen Tieren gegen Kälte und Hunger beizustehen. Außerdem fühlen wir uns total glücklich, noch 4 Hunde zu befreien und vor dem Winter bei uns aufzunehmen.
Eine befreundete Tierschützerin half den Jägern eines Vereins bei der Bergung von Rehkitzen und tat so, als gehöre sie dazu. Entsetzt berichtete sie uns von prahlend vorgetragenen Abenteuern bei Safaris und grausamen Großwildjagden in Afrika oder Kanada. Erschütternd auch die Aussage „wenn die Kitze durchhalten, kriegen wir sie nächsten Herbst vor die Flinte.“ Gerade beginnt die Jagdsaison in manchen Bundesländern mit heftigen Tötungseinsätzen gegen Waschbären. Vier von ihnen hatte unsere Freundin 2 Jahre lang in einem separaten Offenstall gefüttert, alle bewegten sich nur nachts im überschaubaren Radius und blieben tagsüber im Stall. Sie zerstörten nichts und schadeten keinem. Trotzdem wurden alle letzte Nacht erschossen.



